Schlagwort: Geschichte

Die Eisenhütte Abentheuer zu Gast im Nationalpark-Radio

Am 1. Februar 2019 war Caspar Kampf zu Gast beim Nationalpark-Radio. Das Thema der Sendung war die Eisenindustrie im Hunsrück-Hochwald. In der über 2 Stunden langen Sendung konnte ein grober Überblick über diese sehr interessante Zeit aus Verschiedenen Blickpunkten gegeben werden.

Wenn Sie Interesse an diesem Thema haben können Sie sich die Sendung nochmals anhören, klicken Sie einfach auf das Logo des Nationalpark-Radios und sie werden direkt zur Seite der Sendung weitergeleitet.

 

Nationalpark-Radio

Ein großer Dank geht an Stefan Pink und Angela Enz-Warth, die es mir ermöglicht haben an dieser Sendung teil zu haben.

Nun wüsche ich Ihnen viel Spass beim zuhören.

SWR „Fahr mal hin“ – Heiße Geschichten aus dem Hunsrück

2017 besuchte uns das SWR-Fernsehen um einen Beitrag zu ihrer beliebten Sendung „Fahr mal hin“ zu produzieren. Was hier geschaffen wurde setzt die Bedeutung der Eisenhütten für den Hunsrück gut ins Bild. 

Wir besuchten für diesen Film auch die Hubertushütte im nahegelegenen Nonnweiler Bierfeld um ein weiteres Beispiel der frühen Industrialisierung und seinen heutigen Zustand zu zeigen. Zudem wurde in Langweiler ein Kohlenmeiler aufgebaut und Holzkohle produziert. Der verhältnismäßig kleine Meiler konnte dennoch gut verdeutlichen wie es damals im Hunsrück zugegangen sein muss, vor allem wie schmutzig und stark umweltbelastend diese Handwerke waren.

Gegen ende wurde noch, mit der Unterstützung von Volker Allexi ein Schild für die Eisenhütte gegossen.

Wenn Sie möchten können sie sich den Beitrag des SWR-Fernsehen unter folgendem Link in der Mediathek des SWR`s ansehen.

SWR-Mediathek, „Fahr mal hin: Heiße Geschichten aus dem Hunsrück“

Das Ende der Eisenindustrie

Die Familie Böcking betreibt die Eisenhütte bis 1875 weiter. 

Jedoch ist die Konkurrenz aus dem Saargebiet zu groß und das Betreiben einer Eisenhütte im Hunsrück zu kostspielig geworden. Mit der relativ alten Technik von Holzkohlehochöfen ist die Qualität und auch die Quantität im Gegensatz zu den modernen Kokshochöfen nicht mehr wettbewerbsfähig. 

Die Familie Böcking zieht mit ihren Produktionskenntnissen an die Halberger Hütte bei Saarbrücken und produziert dort weiter.

Die Ära Böcking

Die Familie Böcking erwirbt 1835 die Eisenhütte Abentheuer mit dem dazugehörigen Eisenhüttengut.

Bestandsaufnahme

Um 1800 bestehen die Eisenwerke Abentheuer aus einen Hochofen, drei Eisenwerken und einem Eisenschneidwerk.

Munitionsfabrikation

1782 wird die Konzession zum Betrieb des kleinen Hammerwerks geändert. Ab jetzt wird der kleine Hammer als Polierhammer genutzt. Dieser wird wohl hauptsächlich zur Fabrikation von Munition eingesetzt. Die Eisenhütte Abentheuer hatte hier mit der Festung in Strassburg einen kaufkräftigen Kunden.

Verlängerung des Temporalbestands

Johann Heinrich Stumm erreicht die Verlängerung des Temporalbestands über eine Laufzeit von 22 Jahren im Jahr 1776.

Bau des Hochofens

Johann Heinrich Stumm baut einen Hochofen, vermutlich an der Stelle an der auch heute noch die Reste der Giesshalle zu finden sind.

Übertragung der Bestände

Die Temporalbestände der Eisenwerke sowie des Hüttenguts werden 1764 auf Johann Heinrich Stumm übertragen.

Die Ära Stumm beginnt

Nach dem Tod von Remacle Joseph Hauzeur verkaufen seine Erben das Hüttengut 1763 an Johann Heinrich Stumm.

Eisenhütte Abentheuer

Eisenhütte Abentheuer